XFDisk I Version 0.7.0 Beta DE - GPL
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User Dokumentation



Inhalt

Vorwort

1. Einleitung
1.1 Was ist XFDisk?
1.2 Eine Warnung vorweg!
1.3 Fr Eilige
1.4 Installation
1.5 Systemvoraussetzungen

2. Erste Schritte
2.1 XFDisk und seine Bestandteile
2.2 Was sind Partitionen und logische Laufwerke?

3. Bedienung
3.1 Die Oberflche
3.2 Arbeiten mit XFDisk
3.2.1 Partitionierung der Festplatten
3.2.2 Installation und Konfiguration des Bootmanagers
3.2.3 Weitere Funktionen von eXtended  FDisk
3.2.4 Benutzung des Bootmanagers
3.3 Blindenuntersttzung

4. XFDisk und mehrere Betriebssysteme
4.1 DOS und Windows 95
4.2 Zustzliche Informationen zu Windows 95
4.3 Windows NT
4.4 OS/2
4.5 Linux

Anhang
A. Partitionstypen
B. Beispiel fr eine DOS/Windows 95 Installation
C. Beispiel fr eine lilo.conf
D. Falls Sie Fehler finden...
E. Dateien im Originalarchiv
F. Versionsschema
G. Bezugsquellen
H. Meine Adresse
I. Freewarehinweis
J. Garantiehinweis
K. Eingetragene Warenzeichen
L. Danksagungen


Vorwort
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Diese Dokumentation ist so ausgelegt, da auch Anfnger mit XFDisk
zurechtkommen sollten. Falls Sie sich schon mit FDISK und Partitionen
auskennen und nur das Notwendigste fr den Einsatz von XFDisk wissen mchten,
sollten Sie wenigstens Kapitel 1.3 und die darin genannten Kapitel lesen.

Achtung: Was auf jeden Fall jeder Benutzer, egal ob erfahren oder nicht,
         sorgfltig durchlesen sollte, ist Kapitel 1.2, das auf die Gefahren
         bei der Benutzung von XFDisk hinweist. Ebenfalls wird an dieser
         Stelle auf die Anhnge I und J und die Datei GPL.TXT verwiesen.
         XFDisk darf nur unter Anerkennung der dort aufgefhrten Bedingungen
         verwendet und weitergegeben werden.


1. Einleitung
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1.1 Was ist XFDisk?
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Bei XFDisk handelt es sich um ein bequemes und leistungsfhiges DOS FDISK-
Derivat, das dem "Look & Feel" von OS/2 FDISK nachempfunden ist. Mit XFDisk
knnen komfortabel Partitionen erstellt und verwaltet werden. (Falls Sie
nicht wissen was Partitionen sind, brauchen Sie trotzdem das Programm nicht
gleich wieder zu lschen; Partitionen werden ausfhrlich im Kapitel 2.2
erklrt). Des weiteren ist mit XFDisk das Verwenden von mehreren
Betriebsystemen auf einem Rechner mglich. Dies wird durch den Bootmanager,
einem Bestandteil von XFDisk, ermglicht. Eine vollstndigere Beschreibung
von XFDisk, die detaillierter auf die Bestandteile von XFDisk eingeht, finden
Sie im Kapitel 2.1.


1.2 Eine Warnung vorweg!
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XFDisk befindet sich noch im Beta-Stadium und ist keinesfalls frei von
Fehlern. Da sowohl durch XFDisk als auch durch den Bootmanager direkt auf die
Festplatte zugegriffen wird, kann es bei Auftreten von Fehlern oder durch
unsachgeme Bedienung zu unwiederbringlichen Datenverlusten kommen!
Der Bootmanager belegt die ersten 17 Sektoren Ihrer Festplatte, ein Bereich,
der normalerweise unbenutzt ist. Wenn allerdings ein anderes Programm diesen
Bereich bereits benutzt, wie es z.B. einige Programme zur Verwaltung von
groen Festplatten tun, kommt es bei der Installation des Bootmanagers
unweigerlich zu Konflikten oder zu totalem Datenverlust.
Der Programmierer wird weder fr unmittelbar durch das Programm entstandene
noch fr Folgeschden irgendwelcher Art aufkommen. Lesen Sie hierzu auch
Anhang J sowie die Datei GPL.TXT.

!!! SICHERN SIE UNBEDINGT IHRE DATEN, BEVOR SIE DIESES PROGRAMM VERWENDEN !!!

Falls Ihnen Fehler oder Ungereimtheiten unterkommen, wre ich sehr dankbar,
wenn Sie mich ber die Art der Fehler benachrichtigen wrden. Eine genauere
Beschreibung, wie Sie einen Bugreport erstellen finden Sie im Anhang D.


1.3 Fr Eilige
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Die Dokumentation von XFDisk enthlt einige Kapitel, die ein paar, fr einen
erfahrenen Anwender auf den ersten Blick banale Techniken erklren. Falls Sie
wissen was logische Laufwerke, primre und erweiterte Partitionen sind und
schon mit OS/2 FDISK gearbeitet haben, brauchen Sie nur die Kapitel 1.2, 3.1,
3.2.1 und 3.2.2 durchzulesen, um XFDisk einsetzen zu knnen.
Diese sind alle gleichermaen wichtig, da XFDisk nicht nur Gemeinsamkeiten
mit dem OS/2 FDISK aufweist, sondern zum Teil auch recht deutliche
Unterschiede dazu.

Fr den Fall, da Sie wissen mchten, was bei der Installation bestimmter
Betriebssysteme zu beachten ist, knnen Sie auch im 4. Abschnitt die fr Sie
in Betracht kommenden Unterkapitel lesen.


1.4 Installation
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Entpacken Sie zunchst das Archiv XFDnnn.ZIP (nnn ist die Versionsnummer des
Programms), das alle fr XFDisk notwendigen Dateien enthlt. Falls Sie
XFDISK.EXE in ein separates Verzeichnis kopieren wollen, sollten sich alle im
Originalarchiv enthaltenen Datei im selben Verzeichnis befinden, da sonst
eventuell einzelne Funktionen nicht zur Verfgung stehen.
(Informationen zu den im Originalarchiv enthaltenen Dateien finden Sie im
Anhang E. Das Versionsschema wird im Anhang F erklrt).


1.5 Systemvoraussetzungen
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XFDisk stellt folgende Anforderungen an die Hardware und das Betriebssystem:

   IBM AT Kompatibler Computer (mindestens 80286 Prozessor)
   Festplatte (Steuerung ber INT13, also BIOS oder entsprechende Treiber)
   HGC, MDA, EGA oder VGA Karte (80x25 Display)
   DOS 3.3 oder hher oder Windows 95

XFDisk funktioniert nicht oder nur eingeschrnkt unter Windows NT, OS/2,
Linux, oder anderen Systemen, die nur eine DOS-Emulation zur Verfgung
stellen, da hier der direkte Zugriff auf die Hardware mglicherweise nur
eingeschrnkt oder gar nicht mglich ist. Wenn zumindest lesender Zugriff auf
die Hardware gestattet ist, kann XFDisk zum Anzeigen der Partitionsdaten
verwendet werden. Versuchen Sie in keinem Fall, Partitionen zu erstellen, zu
lschen oder zu ndern, den Bootmanager zu installieren oder zu
konfigurieren, da es durch unzulngliche Kontrollmechanismen innerhalb der
Betriebssysteme zu unwiederbringlichen Datenverlusten kommen kann.

Achtung: Verwenden Sie XFDisk deshalb nur in einem reinen DOS System, wenn
         Sie nderungen vornehmen wollen.

Darber hinaus kann XFDisk auch in einer DOS-Box unter Windows 95 ausgefhrt
werden, es werden Betriebssystemeigene Mittel verwendet, um den vollen
Zugriff auf die Hardware zu ermglichen.


2. Erste Schritte  
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2.1 XFDisk und seine Bestandteile
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Da XFDisk mehrere Programme unter einer Oberflche zusammenfat, besteht es
natrlich auch aus mehreren Komponenten, die unabhngig von einander
arbeiten. Hier ist die genaue Beschreibung dieser Bestandteile:

1. Zuallererst besteht XFDisk aus einem komfortablen FDISK-Derivat fr DOS.
   Um die Bedienung von XFDisk zu erleichtern wurde sie dem OS/2 FDISK
   nachempfunden. Mit Hilfe von XFDisk ist es mglich, Festplatten in
   einzelne Bereiche, sogenannte Partitionen und logische Laufwerke zu
   unterteilen (Partitionen und logische Laufwerke werden im Kapitel 2.2
   genauer erklrt). Durch diese Einteilung ist es mglich, mehrere
   Betriebsysteme auf einer Festplatte unterzubringen. Auch Dateibereiche
   knnen dadurch getrennt werden.
2. Der zweite und nicht zu unterschtzende Programmteil von XFDisk ist der
   Bootmanager. Erst durch den Bootmanager ist es mglich mehrere
   Betriebssysteme unabhngig voneinander verwenden zu knnen. Bei jedem
   Hochfahren des Rechners ist es mglich ein Betriebssystem (momentan sind
   maximal 8 Eintrge erlaubt) auszuwhlen und zu booten. Mit der F1-Taste
   ist auch das Booten von Diskette mglich. Der Bootmanager wurde ebenfalls
   dem OS/2 Boot manager hnlich gestaltet.
3. Der dritte und letzte Bestandteil von XFDisk ist der MBR (Master Boot
   Record). Dieser sorgt dafr, da beim Booten der Bootmanager geladen wird.
   Sollte der Bootmanager nicht gefunden werden, sorgt der MBR dafr, da das
   Betriebssystem auf der aktiven Partition der ersten Platte gestartet wird.


2.2 Was sind Partitionen und logische Laufwerke?
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Achtung: Anfnger sollten sich zunchst einmal mit einen Freund oder
         Bekannten, der mit der Materie vertraut ist, beraten, ob der Einsatz
         des Programmes XFDisk und des Bootmanagers berhaupt fr den eigenen
         Rechner sinnvoll sind.

FDISK, ein Wort, ein Fremdwort, ein Programm von dem schon jeder, egal ob
erfahrener Anwender oder Neuling, gehrt hat. Aber nur die wenigsten Leute
knnen sich unter FDISK etwas konkretes Vorstellen. FDISK wird bei der
Erstinstallation von DOS oder Windows 95/NT gestartet um die Festplatte auf
die neuen Betriebsysteme vorzubereiten, FDISK gibt es fr jedes Betriebsystem
auf dem PC, FDISK ist zwar sehr alt, wird aber immer noch berall gebraucht.
Nicht einmal neuere Betriebsystem wie Windows 95/NT, Linux, OS/2 kommen ohne
dieses Werkzeug aus.
Also was verdammt noch mal ist dieses FDISK berhaupt? Die Frage kann einfach
und mit wenigen Worten, und gleichzeitig kompliziert mit langen Erklrungen
beantwortet werden. Hier ist zuerst die einfache Antwort: FDISK bereitet, wie
schon vorher gesagt, die Festplatte auf neue Betriebssysteme vor, es teilt
sie in mehrere Bereiche auf. Leider hilft diese Antwort kaum einem weiter,
wenn man FDISK bzw. XFDisk einsetzten will. Denn um diese Programme sinnvoll
einsetzten zu knnen, mu man leider erst die langen Erklrungen verstehen.
Dies ist auch das Ziel dieses Kapitels: die Technik, die hinter der
sogenannten Partitionierung, dem Einteilen einer Festplatte in mehrere
Bereiche, und dem Programm FDISK bzw. XFDisk steht, zu erklren.

Wer denkt, da eine neue Festplatte direkt benutzbar ist, der tuscht sich.
Auer dem obligatorischem Formatieren, da jedes Betriebssystem erledigt, mu
die Festplatte zuerst partitioniert werden, damit sie benutzt werden kann.
Auch wenn Sie den ganzen Platz auf dieser Festplatte einem einzigen
Laufwerksbuchstaben zuteilen und sie nicht in mehrere Bereich aufteilen, mu
die Festplatte trotzdem partitioniert werden. "Was sind eigentlich
Partitionen?", werden sich die meisten Leser jetzt vermutlich fragen.
Die folgenden Erluterungen sollen die Antwort auf diese Frage liefern.

Durch Partitionen ist es mglich, eine Festplatte in mehrere Bereiche
aufzuteilen, die von einander unabhngig sind. Fr das Einrichten von
mehreren Partitionen auf einer Festplatte sprechen mehrere gewichtige Grnde:

1. Zu einem dient die Aufteilung der Festplatte in mehrere Bereiche der
   Datensicherheit. Falls ein Bereich der Festplatte kaputt geht, knnen die
   anderen immer noch benutzt werden da die Partitionen voneinander
   unabhngig sind.
2. Der zweite Grund ist die Ordnung. Es ist sinnvoll, eine Festplatte zu
   partitionieren um die einzelnen Bereiche jeweils einem Thema zu widmen. Es
   doch offensichtlich, da man sich D: als den Bereich fr Arbeitsdokumente
   besser merken kann als C:\WINWORD\TEXT\DOKUMENT\ARBEIT o.. Dieser Grund
   wird immer wichtiger, weil das "Nichtuntergehen in der Datenflut" immer
   mehr an Bedeutung zunimmt, da die neuen Festplatten immer
   unberschaubarere Gren annehmen.
3. Erst durch die Unterteilung einer Festplatte in mehrere Partitionen knnen
   mehrere Betriebssysteme auf einer Festplatte friedlich koexistieren. Dies
   hat nichts mehr mit den Exoten vergangener Tage wie MINIX o.. zu tun.
   Sogar um DOS und Windows 95 vernnftig nebeneinander einsetzen zu knnen,
   braucht man zwei Partitionen.
4. Bei der Benutzung von DOS und dem FAT-Dateisystem sollte man immer drauf
   achten, da man die Partitionsgre unter 512MB hlt, sonst wird bei
   kleineren Dateien sehr viel Platz verschwendet.

Bisher wurden alle Unterteilungen der Festplatte als Partitionen bezeichnet,
dies wurde nur dazu benutzt um diese Bereiche unter einem einheitlichen
Begriff zusammenzufassen und Ihnen zunchst klar zu machen wie man diese
Unterteilungen sinnvoll einsetzt.

Nachdem Sie die Grundlagen (hoffentlich) verstanden haben, sollten wir diesen
Begriff etwas genauerer ins Augenschein nehmen; Unterteilung ist nmlich
nicht gleich Unterteilung.

Zunchst zu den "echten" Partitionen. Nur 4 Partitionen knnen auf einer
Festplatte eingerichtet werden. Diese Einschrnkung kommt daher, da alle
Informationen ber die Partitionen zusammen mit dem MBR-Code in einem Sektor
der Festplatte (also auf exakt 512 Byte) untergebracht werden mssen. Der MBR
sorgt bei jedem Start dafr, da das Betriebssystem auf der aktiven Partition
der ersten Platte geladen wird oder - im Falle von XFDisk - der Bootmanager
gestartet wird. Falls Sie mehr als vier Laufwerke einrichten mchten, nicht
verzagen und einfach den Text weiterlesen.

Man unterscheidet bei den Partitionen zwischen zwei Typen:

- primre Partitionen
- erweiterte Partitionen

Die primren Partitionen sind fr das Verwenden von mehreren Betriebssystemen
auf einer Festplatte gedacht. Alle Betriebssysteme, egal ob DOS, Windows 95,
Windows NT, OS/2 oder Linux, lassen sich in jedem Fall auf einer primren
Partitionen installieren und von dieser booten, wenn diese "sichtbar" und
"aktiv" ist und sich auf der ersten Festplatte befindet. Leider gibt es
einige Einschrnkungen bei primren Partitionen. Fr viele Betriebssysteme
gilt nmlich, da nur eine primre Partition pro Festplatte "sichtbar" sein
darf und benutzt werden kann. Das "Sichtbar machen" und "Aktivieren" der
ausgewhlten Partition (und damit auch das "Verstecken" und "Deaktivieren"
aller anderen Partitionen), sowie das Booten des gewnschten Systems wird vom
Bootmanager erledigt und ist fr Sie transparent.
Leider sind die Schwierigkeiten beim Benutzen damit nicht aus dem Weg
geschafft, denn Sie knnen beim Arbeiten mit dem gebootetem System nur auf
die jeweils "sichtbare" primre Partition zugreifen, alle anderen sind fr
Sie in diesem Moment "unsichtbar" - oder "versteckt", wie es in der
Terminologie von XFDisk heit. Das bedeutet, da Sie auf den anderen,
"versteckten" primren Partitionen keine Dateien lesen, schreiben, kopieren
oder erstellen knnen, da sie nicht ber einen Laufwerksbuchstaben
angesprochen werden knnen. Die primren Partitionen anderer Festplatten
knnen jedoch weiterhin benutzt werden, allerdings auch wieder nur eine pro
Festplatte. In den Kapiteln 3.1 und 3.2.3 erfahren Sie mehr ber den Status
von Partitionen.

Jetzt kommen die erweiterten Partitionen ins Spiel. Pro Festplatte kann genau
eine erweiterte Partition angelegt werden. Diese erweiterte Partition ist
keine Partition im herkmmlichen Sinne. Durch die erweiterte Partition ist es
mglich, theoretisch beliebig viele Bereiche, sogenannte logische Laufwerke,
zu erstellen. Dies ist nur durch das Alphabet beschrnkt, da unter DOS
Laufwerke ber Buchstaben (A-Z) angesprochen werden. Diese Bereiche sind in
allen Betriebssystemen sichtbar und es kann immer auf sie zugegriffen werden
(sofern das jeweilige Betriebssystem berhaupt mit der vorhandenen
Formatierung etwas anzufangen wei).
Eine erweiterte Partition ist also eine Art Mantel, der einen
zusammenhngenden Bereich isoliert und ihn dadurch von anderen unabhngig
macht. In diesem abgegrenzten Bereich knnen logischen Laufwerke als
Unterbereiche erstellt werden.  Diese "Laufwerke" unterscheiden sich
uerlich nicht von den "primren Partitionen" und werden wie normale
physische Laufwerke behandelt, jedes erhlt einen Laufwerksbuchstaben. Fr
XFDisk-Benutzer sind erweiterte Partitionen transparent, denn es knnen
sofort logische Laufwerke eingerichtet werden. Eine separate Erstellung der
erweiterten Partitionen ist nicht notwendig und sogar nicht mglich, weil
berflssig. Sie mssen blo drauf achten, da alle logischen Laufwerke auf
einer Festplatte gruppiert sind. Das heit, da die logischen Laufwerke nicht
durch eine primre Partition unterbrochen werden knnen. Falls dies passiert,
knnen Sie keine logischen Laufwerke mehr erstellen, da nur eine erweiterte
Partition pro Festplatte erlaubt ist.

Als letzte Anmerkung sollte noch gesagt werden, da primre Partitionen immer
die grere Prioritt bei der Verteilung der Laufwerksbuchstaben erhalten.
Eine primre Partition der zweiten Festplatte wird nach der primren
Partition der ersten Festplatte, aber vor den logischen Laufwerken
eingegliedert.

Beispiele:

Nehmen wir mal an, da Sie die Festplatte so partitioniert haben:
	
   Nummer   Bezeichnung   Art
   1        MS Windows    primre Partition
   2        MS DOS        primre Partition
   3        Programme     logisches Laufwerk 
   4        Spiele        logisches Laufwerk
   5        Dokumente     logisches Laufwerk

Beim booten von Windows 95 wrde die Verteilung der Laufwerksbuchstaben wie
folgt aussehen:

   Laufwerk   Bezeichnung
   C:         MS Windows
   D:         Programme
   E:         Spiele
   F:         Dokumente  

Beim booten von DOS wrde das Ganze allerdings so aussehen:

   Laufwerk   Bezeichnung
   C:         MS DOS
   D:         Programme
   E:         Spiele
   F:         Dokumente  

Beispiele mit mehreren Festplatten:

   Festpl.   Nummer   Bezeichnung   Art
   1         1        MS Windows    primre Partition
             2        MS DOS        primre Partition
             3        Dokumente     logisches Laufwerk
             4        Programme     logisches Laufwerk

   2         1        Daten         primre Partition
             2        Spiele        logisches Laufwerk
      
Beim Booten von Win95/DOS wrde die Verteilung der Laufwerksbuchstaben wie
folgt aussehen:

   Laufwerk   Bezeichnung
   C:         MS DOS/MS Windows (siehe erstes Beispiel)
   D:         Daten
   E:         Dokumente
   F:         Programme
   G:         Spiele  

Durch die Tatsache, da nur eine primre Partition pro Festplatte sichtbar
ist, eigenen sich primre Partition eher fr  Daten, auf die nur jeweils
exklusiv zugegriffen werden sollte, wie beispielsweise Betriebssysteme.
Logische Laufwerke eignen sich dagegen fr die Speicherung von Daten, die
gemeinsam (z.B. von mehreren Betriebssystemen) benutzt werden. Neuere
Betriebssystemen wie Linux, FreeBSD und OS/2 lassen sich auch auf ein
logisches Laufwerk oder eine zweite Festplatte installieren, so da die
Beschrnkung von vier Partitionen auf der ersten Festplatte und damit maximal
vier Betriebssystemen umgegangen werden kann.

Achtung: Hier sei noch einmal explizit darauf hingewiesen, da DOS und damit
         auch Windows 95 eine primre Partition auf der ersten Festplatte
         bentigen, um dort ihre Systemdateien unterzubringen. Obwohl DOS bei
         einem "SYS D:" oder "FORMAT D: /S" keine Fehlermeldung ausgibt, kann
         von Laufwerk D: niemals gebootet werden. Das selbe gilt, wenn auch
         aus anderen Grnden, fr Windows NT.

Anschlieend ist noch zu sagen, da eine erweiterte Partition als eine
"normale" Partition zhlt. Wenn Sie eine erweiterte Partition einrichten,
also ein oder mehrere logische Laufwerke erstellen, knnen sie nur noch drei
primre Partitionen auf einer Festplatte erstellen. Wenn die Anzahl der
Partitionen gleich vier ist und immer noch unzugeordneter Speicherplatz auf
der Festplatte verbleibt, kann dieser normalerweise nicht verwendet werden.

Achtung: Falls Sie ihre Festplatte umpartitionieren mchten, sollten Sie
         bedenken, da alle sich in den gelschten Partitionen befindenden
         Dateien verloren gehen.  Wenn Sie nur eine Partition auf ihrer
         Festplatte haben und diese umpartitionieren, gehen alle Dateien auf
         der Festplatte verloren.

Bei der Installation des Bootmanagers sollte es normalerweise nicht zu
Datenverlust kommen (siehe  auch Anhang J).


3. Bedienung
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3.1 Die Oberflche
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Als erstes begrt Sie XFDisk mit einer Liste der vorhandenen Partitionen und
logischen Laufwerken der ersten Festplatte. Falls Sie mehrere Festplatten
eingebaut haben, knnen Sie mit der Tabulatortaste zwischen den einzelnen
Festplatten umschalten. Die Nummer der aktuellen Festplatte wird oben links
im Fenstertitel gezeigt.
Unter dem Titel sehen Sie eine Auflistung aller Partitionen und logischer
Laufwerke auf der aktuellen Festplatte. Die Auflistung ist in mehrere
Abschnitte geteilt.

Der Abschnitt "Name" steht im Zusammenhang mit dem Bootmanager. Hier wird der
von Ihnen gewhlte Name der Partition oder des logischen Laufwerks angezeigt,
wie er spter auch im Men des Bootmanagers erscheint.

"Lw" steht fr Laufwerk und zeigt Ihnen die aktuelle Zuordnung der
Partitionen und logischen Laufwerke zu Laufwerksbuchstaben unter DOS an
(siehe hierzu auch Kapitel 2.2).

Im dritten Abschnitt wird der Status der zugehrigen Partition angezeigt.
Der Status kann "aktiv", "inaktiv" oder "versteckt" sein, die jeweils
"aktive" Partition der ersten Festplatte wird beim Einschalten des Computers
normalerweise automatisch gebootet, wenn sie ein gltiges Betriebssystem
enthlt. Wird hier "N/A" angezeigt, was fr "not available" steht, so ist der
betreffende Eintrag ein logisches Laufwerk oder ein freier Bereich auf der
Festplatte.
Betrachten Sie bitte den Status "versteckt" immer getrennt von den brigen.
Eine "versteckte" Partition kann sowohl "aktiv" als auch "inaktiv" sein, im
Normalfall macht jedoch eine "aktive", "versteckte" Partition keinen Sinn.
Achten Sie also darauf, da keine "versteckte" Partition "aktiv" ist, da
ansonsten eventuell der Computer nicht richtig bootet. Dies ist leicht zu
berprfen, da nur eine Partition pro Festplatte "aktiv" sein kann und der
Status "aktiv" oder "inaktiv" nur angezeigt wird, wenn die Partition auch
"sichtbar" ist. Ist die Partition "versteckt", wird immer der Status
"versteckt" angezeigt, egal ob die betreffende Partition "aktiv" oder
"inaktiv" ist und umgelehrt ist eine Partition immer sichtbar, wenn der
Status "aktiv" oder "inaktiv" angezeigt wird. Es mu also in der Liste der
Partitionen genau einmal der Status "aktiv" auftauchen (im Normalfall nimmt
Ihnen XFDisk diese Arbeit ab).

Der vierte Abschnitt zeigt die Art des jeweiligen Eintrages an. Dabei steht
"Primr" fr eine Partition (zur Unterscheidung von der erweiterten
Partition, die zur Verwaltung der logischen Laufwerke ntig ist) und
"Logisch" fr ein logisches Laufwerk. Ist der betreffende Eintrag ein freier
Bereich, so gibt dieser Abschnitt an, welche Art der Bereich zur Verwendung
annehmen kann. Hier kommen noch zwei weitere Bezeichnungen zum Einsatz.
"Pri/Log" gibt an, da der Bereich sowohl fr logische Laufwerke als auch fr
Partitionen verwendet werden kann. Ein Bereich, der mit "N/A" gekennzeichnet
ist, kann nicht weiter verwendet werden (fr Grnde, warum dies der Fall sein
kann, lesen Sie bitte auch Kapitel 2.2).

"Gre" gibt logischerweise die Gre des Bereiches an.

Unter "System" wir die Formatierung des jeweiligen Bereiches eingetragen.
Steht hier "N/A" zusammen mit einer Typangabe, so ist das jeweilige
Dateisystem XFDisk unbekannt (was aber nur ein kosmetisches Problem darstellt
und die Verwendung nicht weiter einschrnkt). Sollte hier "ungltig"
angezeigt werden, dann ist irgend etwas faul und die betreffende Partition
sollte besser gelscht und neu angelegt werden, nachdem Sie die darauf
befindlichen Daten gesichert haben.

Der letzte Abschnitt schlielich bezeichnet das Label, da Sie dem Laufwerk
bzw. der Partition bei der Formatierung oder durch den DOS-Befehl "LABEL"
zugewiesen haben.

Mit den Hoch- und Runter-Tasten (Pfeiltasten) knnen sie eine Partition, ein
logisches Laufwerk oder einen freien Bereich auf der Festplatte markieren und
nderungen an dem markierten Bereich vornehmen und Partitionen oder logische
Laufwerke erstellen oder lschen. Diese Vorgnge werden in den nchsten
Kapiteln erklrt.


3.2 Arbeiten mit XFDisk
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Im folgenden soll der Umgang mit XFDisk und dem Bootmanager nher erlutert
werden.


3.2.1 Partitionierung der Festplatten
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Markieren Sie mit den Pfeiltasten den Bereich den Sie verndern wollen, dies
kann eine primre Partition, ein logisches Laufwerk oder unbenutzter
Speicherplatz sein. Durch das Drcken der Return-Taste erscheint ein Men.
Das obere Drittel des Mens beinhaltet Optionen zur Partitionierung und
Verwaltung der Partitionen.
Wenn Sie vor dem Drcken der Return-Taste eine vorhandene Partition oder ein
logisches Laufwerk markiert haben, knnen Sie jetzt z.B. die ausgewhlte
Partition lschen.
Auerdem ist es mglich ber die Funktion "Partitionstyp ndern" den
Partitionstyp einzustellen. Diese Funktion dient dem Vorbereiten einer neu
angelegten Partition fr ein bestimmtes Dateisystem (normalerweise ist FAT
voreingestellt). Mit einem Partitionstyp wird die Kennzahl des Dateisystems
bezeichnet.
Die Kennzahlen der hufigsten Dateisysteme finden Sie im Anhang A.

Achtung: Alle Dateien, die auf der Partition gespeichert waren, gehen beim
         Lschen derselben oder beim ndern des Partitionstyps verloren.

Haben Sie jedoch einen freien Bereich markiert, so ist es mglich, eine
Partition zu erstellen. Wenn Sie diese Option ausgewhlt haben, werden Sie
nach der Gre, Art (siehe auch Kapitel 2.2) und Plazierung der Partition
gefragt.

Anders, als Sie das vielleicht von DOS FDISK her gewhnt sind, werden die
nderungen, die Sie vornehmen unter XFDisk nicht sofort ausgefhrt, sondern
finden nur in den Daten im Speicher statt. Wenn Sie XFDisk mit der F3-Taste
beenden, werden Sie gefragt, ob die nderungen durchgefhrt werden sollen.
Sie haben hier zustzlich die Mglichkeit, die nderungen zu verwerfen, oder
aber in das Programm zurckzukehren, um die nderungen nochmals zu prfen.
Wenn Sie die nderungen beim Beenden sichern, fragt XFDisk evtl. nach, ob der
Computer neu gestartet werden soll. Im Allgemeinen kann man sagen, wenn diese
Abfrage auftaucht, da es grundstzlich sinnvoll ist, den Rechner neu zu
starten. In einigen Fllen kann dies jedoch unerwnscht sein, deshalb lt
Ihnen XFDisk hier die Wahl.
Wenn Sie sicher sind, da Sie die nderungen verwerfen wollen, knnen Sie
XFDisk auch mit der Tastenkombination Strg-C abbrechen. Normalerweise ist
dies jedoch nicht notwendig.


3.2.2 Installation und Konfiguration des Bootmanagers
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Wenn Sie auf einem beliebigen markierten Bereich in XFDisk durch drcken der
Return-Taste  das Men geffnet haben, wird Ihnen sicherlich der Menpunkt
"Bootmanager installieren" aufgefallen sein. Mit Hilfe dieses Menpunktes
wird der Bootmanager auf den ersten 17 Sektoren Ihrer Festplatte installiert.
Der alte MBR wird dabei in Sektor 17 gesichert. Sobald der Bootmanager
installiert ist, wird das Men um einige Punkte erweitert, die den Umgang mit
dem Bootmanager betreffen.

Mit dem Menpunkt "Neuer Bootmen Eintrag" knnen Sie eine Partition oder ein
logisches Laufwerk in das Men des Bootmanagers aufnehmen und einen Namen
vergeben. Der Name wird im ersten Abschnitt des Bildschirmes, wie oben
bereits beschrieben, angezeigt.
Wenn der Bootmanager installiert ist, mssen Sie mindestens einen Bereich in
das Men des Bootmanagers aufnehmen. Der erste aufgenommene Eintrag wird als
Standard definiert und mit einer "0" vor dem Namen gekennzeichnet. Alle
weiteren Eintrge in das Bootmanager Men werden fortlaufend numeriert. Einen
einmal angelegten Eintrag in das Men des Bootmanagers knnen Sie mit dem
Menpunkt "Bootmen Eintrag lschen" wieder entfernen. Dabei wird nur der
betreffende Eintrag aus dem Men des Bootmanagers entfernt, nicht jedoch die
Partition bzw. das logische Laufwerk gelscht. Sie knnen auch den Namen, den
Sie dem Bereich gegeben haben, wieder ndern. Dies erreichen Sie ber den
Menpunkt "Bootmen Eintrag ndern".
Es wird jeweils nur der fr den Bereich passende Menpunkt angezeigt.

ber den Menpunkt "Startwerte festlegen" erreichen Sie ein Untermen, mit
dem Sie das Zeitlimit fr den automatischen Bootvorgang festlegen, die
Standard Partition ndern und das Verhalten des Bootmanagers weitergehend
Ihren Bedrfnissen anpassen knnen. Damit hat es folgendes auf sich:
Der Bootmanager wird beim Einschalten des Computers automatisch gestartet und
wartet auf die Auswahl des Benutzers um ein Betriebssystem zu booten. Damit
der Computer nicht ewig wartet, kann der Benutzer ein Zeitlimit festlegen,
nach dessen Ablauf der Bootmanager einen bestimmten Eintrag des Mens, den
sogenannten Standard-Eintrag, automatisch bootet.
Normalerweise wird der erste in das Men aufgenommene Eintrag als Standard
gewhlt, Sie knnen aber jeden beliebigen anderen Eintrag als Standard
festlegen und auch das Zeitlimit bis zu 300 Sekunden einstellen, das der
Bootmanager auf eine Eingabe warten soll. (Eine 0 steht dabei fr kein
Zeitlimit: Der Computer wartet dann unbeschrnkte Zeit auf Ihre Eingabe.)
Wahlweise merkt sich der Bootmanager auch die beim Booten gewhlte Partition
und bietet sie beim nchsten Start als Standard an. Die Reihenfolge der
Eintrge im Bootmen wird dadurch nicht gendert.
Um den Standard-Eintrag zu ndern, markieren Sie einen Bereich, den Sie
schon in das Men des Bootmanagers eingetragen haben und den Sie als neuen
Standard-Eintrag haben mchten, und drcken die Return-Taste. Im Men whlen
Sie "Startwerte festlegen" und dann in dem aufklappenden Untermen den Punkt
"Standard Partition". Der neue Standard-Eintrag wird mit einer "0"
vor dem Namen gekennzeichnet. Die restlichen Eintrge im Bootmanager Men
werden entsprechend umplaziert. Um die jeweils vorherige Partition beim Start
als Standard zu whlen, aktivieren Sie die Option "Auswahl merken".

Auch die Konfiguration des Bootmanagers findet nur im Speicher statt und kann
beim Beenden des Programmes mit der F3-Taste gesichert oder verworfen werden.
Nur gibt es hier ein paar Ausnahmen: Die Installation, das Entfernen und das
Aktualisieren des Bootmanagers finden grundstzlich sofort nach der Wahl des
jeweiligen Menpunktes statt. Trotzdem knnen Sie auch hier das Programm mit
der Tastenkombination Strg-C abbrechen, ohne da die vorgenommenen nderungen
gesichert werden.


3.2.3 Weitere Funktionen von XFDisk
-------------------------------------------

Auch im Zusammenhang mit dem Bootmanager sollten noch weitere Funktionen
erwhnt werden, die jedoch nicht unmittelbar der Partitionierung dienen oder
fr die Grundkonfiguration des Bootmanagers notwendig sind und deshalb nicht
in einem der beiden vorangegenagenen Kapitel aufgetaucht sind.

Wenn Sie den Bootmanager nicht installiert haben, oder manuell eine andere
Partition als die aktuell "sichtbare" verwenden wollen, knnen Sie dies ber
die Menpunkte "Partition sichtbar machen" und, falls ntig, "Partition
aktivieren" erreichen. Alle anderen Partitionen der jeweiligen Festplatte
werden automatisch "versteckt" bzw. "deaktiviert". Danach mssen Sie beim
Beenden von XFDisk die Partitionstabelle schreiben und den Computer neu
starten. Diese Funktion ist zum Beispiel beim Einrichten mehrerer
Betriebssysteme hilfreich, wenn der Bootmanager noch nicht installiert oder
noch nicht vollstndig konfiguriert ist.
Beachten Sie zu den Begriffen "aktiv", "inaktiv", "sichtbar" und "versteckt"
bitte auch den entsprechenden Absatz ber den Partitionsstatus in Kapitel 3.1.

Mit der Funktion "Pawort festlegen" haben Sie die Mglichkeit, ein
Partitionspawort zu vergeben, das beim Start des auf der betreffenden
Partition installierten Betriebssystems ber den Bootmanager abgefragt wird.
Unter dem Men "Startwerte festlegen", haben Sie die Mglichkeit, den Zugriff
auf den Computer noch weiter einzuschrnken. Hier knnen noch das sogenannte
Masterpawort und das Floppypawort festgelegt werden. Das Masterpawort wird
automatisch beim jedem Start des Computers noch vor dem erscheinen des
Bootmanager Mens abgefragt (wenn der Bootmanager installiert ist). Mit dem
Floppypawort knnen Sie die Floppy Boot Funktion (F1-Taste) des Bootmanagers
mit einem Pawort versehen.
Bitte beachten Sie, da diese Funktionen nicht dazu gedacht sind, alleine
eine Absicherung Ihres Computers zu bieten, sondern nur in Verbindung mit
anderen Manahmen sinnvoll eingesetzt werden knnen. Hierzu zhlen zumindest
die nderung der Bootreihenfolge im BIOS Setup und ein BIOS Pawort.
Gehen Sie jedoch mit diesen Manahmen uerst vorsichtig um und verwenden Sie
sie nur, wenn unbedingt notwendig. Wenn Sie ein Pawort vergessen, ist es
unter Umstnden nicht mehr mglich, Ihren Computer zu starten, dies gilt
insbesondere fr Pawrter, die das BIOS absichern. Notieren Sie sich die
Pawrter sehr sorgfltig und bewahren Sie sie an einem sicheren, fr dritte
unzugnglichen Ort auf und Informieren Sie sich vorher ber die
Mglichkeiten, die BIOS Pawrter zu lschen, falls Sie sie dennoch vergessen
sollten!

Beim Vergeben von Pawrtern sollten Sie auch bedenken, da normalerweise
beim Start des Computers kein deutscher Tastaturtreiber geladen ist - XFDisk
nimmt deshalb eine Umsetzung der eingegebenen Pawrter vor. Sie knnen diese
Umsetzung jedoch auch explizit ausschalten, wenn Sie z.B. keine deutsche
Tastatur verwenden oder Ihr BIOS entsprechend ausgestattet ist.
Bestimmte Tasten knnen nicht umgesetzt werden. Verwenden Sie bitte nicht die
Akzent-Taste (rechts oben, neben der Rckschritt-Taste) um einen einfachen
Apostroph zu erzeugen, sondern nehmen Sie hierzu die Apostroph-Taste (rechts
Mitte, neben der Return-Taste). Vermeiden Sie auch Tastenkombinationen mit
der Alt-Gr-Taste (zum Beispiel Alt-Gr-Q um ein "@" zu erzeugen). Sollte die
Umsetzung nicht klappen, weil XFDisk die Taste nicht umsetzen kann, werden
Sie erneut zur Eingabe des Paworts aufgefordert.
Um eine bestimmte Umsetzungstabelle fr die Paworteingaben zu laden, geben
Sie beim Start von XFDisk ber den Parameter /KEYB <Tabelle> die gewnschte
Tabelle an. Derzeit existieren nur zwei solche Tabellen, "GER" fr eine
deutsche Standard-Tastatur und "NONE" fr keine Umsetzung. Die
Umsetzungstabelle "GER" wird normalerweise verwendet, mu also nicht explizit
angegeben werden. Wnschen Sie keine Umsetzung, rufen Sie XFDisk wie folgt
auf: "xfdisk /keyb none".

Wenn der Bootmanager versehentlich per FDISK /MBR deaktiviert wurde oder Sie
von einer lteren Version von XFDisk updaten, knnen sie den Bootmanager ber
den Menpunkt "Bootmanager aktualisieren" wieder aktivieren bzw. auf den
neuesten Stand bringen. Die Einstellungen gehen hierbei nicht verloren. Diese
Funktion ermglicht auch ein aktualisieren der Informationen des Bootmanagers
falls sich Partitionstypen gendert haben sollten (wenn die nderungen ber
XFDisk und die Funktion "Partitionstyp ndern" erfolgt ist, ist dies
allerdings nicht notwendig).

Mit Hilfe des Mens "Zeitlimit Verhalten" unter "Startwerte festlegen" knnen
Sie bestimmen, wie der Bootmanager bei Druck auf eine der drei Tasten Hoch,
Runter und F5 das Zeitlimit behandeln soll. Mgliche Einstellungen sind "Bei
Tastendruck deaktivieren", "Bei Tastendruck zurcksetzen" und "Tastendruck
ignorieren". Deaktivieren bedeutet, bei Druck auf eine der drei Tasten wird
das Zeitlimit deaktiviert, so, als htten Sie die Escape-Taste gedrckt.
Wahlweise kann das Zeitlimit auch wieder zurckgesetzt werden und von vorne
beginnen oder der Tastendruck wird komplett ignoriert. Whrend der BIOS
Bildschirm mit der F5-Taste eingeblendet ist, wird das Zeitlimit in jedem
Fall vorbergehend ausgesetzt.

Der Bootmanager lscht normalerweise den Hintergrund (BIOS  Bildschirm)
nicht, bevor das BootMen angezeigt wird. Dies lt sich jedoch ber die
Funktion "Bildschirm lschen" erreichen. Damit wird der Bootmanager vor einem
schwarzen Hintergrund angezeigt, der BIOS Bildschirm bleibt aber weiterhin
ber die F5-Taste erreichbar und wird vor dem Bootvorgang wieder eingeblendet.


3.2.4 Benutzung des Bootmanagers
--------------------------------

Wenn Sie den Bootmanager wie in den vorangegangenen Kapiteln installiert
haben, erscheint dieser wie konfiguriert jedesmal beim Einschalten des
Computers oder nachdem der Computer neu gestartet wird.

Mit den Hoch- und Runter-Tasten (Pfeiltasten) knnen Sie die zu bootende
Partition whlen. Mit der Return-Taste besttigen sie Ihre Wahl und der
Bootmanager ld das entsprechende Betriebssystem.

Je nachdem, ob Sie ein Zeitlimit eingestellt haben oder nicht und wie Sie das
Verhalten des Bootmanagers bei einem Tastendruck gewhlt haben, startet der
Bootmanager nach Ablauf des Zeitlimits das Betriebssystem, das aktuell
ausgewhlt ist. Normalerweise wird bei Start des Bootmanagers die Partition
vorgewhlt, die Sie als Standard-Eintrag definiert haben. Wenn Sie das
Zeitlimit deaktivieren wollen, drcken Sie die Escape-Taste.

Mit der F1-Taste knnen Sie wahlweise auch nachtrglich noch von einer
Diskette booten.

Die F5-Taste bietet Ihnen die Mglichkeit, den Bootmanager auszublenden und
einen Blick auf die Meldungen des BIOS zu werfen. Dies funktioniert auch
dann, wenn der Bildschirm vor der Anzeige gelscht wurde. Whrend der BIOS
Bildschirm mit der F5-Taste eingeblendet ist, wird das Zeitlimit
vorbergehend ausgesetzt, damit nicht versehentlich das aktuell gewhlte
Betriebssystem gestartet wird. Der Bootmanager wird ber die F5-Taste auch
wieder eingeblendet, alle anderen Tasten werden ignoriert, solange der
Bootmanager ausgeblendet ist.

Gegebenenfalls wird vor der Anzeige des Bootmanagers oder nach der
Besttigung zum Booten eines Betriebssystems oder von Diskette das zugehrige
Pawort abgefragt. Sie haben drei Versuche das Pawort richtig einzugeben,
danach wird der Computer angehalten und mu neu gestartet werden.


3.3 Blindenuntersttzung
------------------------

XFDisk wurde fr blinde Benutzer speziell an die blichen Sprachausgabesysteme
angepat. Benutzen Sie zum Aktivieren der Blindenuntersttzung bitte den
Parameter /BLIND beim Aufruf von XFDisk von der Kommandozeile. Die
Untersttzung ist erst im Aufbau befindlich und wird in Zukunft noch weiter
ausgebaut werden. Besonders der Bootmanager ist derzeit nur schwer oder gar
nicht zu bedienen, hier bietet derzeit vermutlich nur die Blindenzeile
wirkliche Abhilfe.

Die Untersttzung beschrnkt sich derzeit im wesentlichen auf spezielle
Tonfolgen, die Hinweise auf den augenblicklichen Zustand des Systems geben.
So bedeutet ein kurzer, hoher Ton, da XFDisk von Ihnen Eingaben in einer
Dialogbox erwartet. Der Text der Dialogbox kann ber das Sprachausgabesystem
normalerweise vorgelesen werden. Ein langer, tiefer Ton bedeutet, da die
Eingabe falsch war (z.B. Pawort falsch, ungltige Partitionsgre) oder nicht
verarbeitet werden konnte.

Im Bootmanager wird der lange, tiefe Ton durch drei aufeianderfolgende Tne
simuliert. Hier gibt es auch noch eine dritte Variante. Zwei Tne
hintereinander bedeuten die Aufforderung zur Eingabe eines Pawortes.
Im allgemeinen wird jedoch von der Benutzung des Bootmanagers abgeraten, weil
z.B. keinerlei Rckmeldung ber die aktuelle Auswahl im Men erfolgt.


4. XFDisk und mehrere Betriebssysteme
=============================================

4.1 DOS und Windows 95
----------------------

Sptestens ab Windows 95 ist kein vernnftiges arbeiten mit einem separatem
DOS mglich. Wenn man Glck hat und den Microsoft DOS einsetzt (ist wohl bei
den meisten Anwendern der Fall), so ist ein Booten mit der "vorherigen
DOS-Version" mglich, obwohl das Ganze sehr unkomfortabel ist. Besitzt man
jedoch z.B. Novell DOS oder den Nachfolger Caldera OpenDOS, so ist das Booten
mit der "vorherigen DOS-Version" ohne zustzliche Tools gar nicht mglich.
Des weiteren kommt hinzu, da die OSR-2 Version von Windows 95 gar kein
Benutzen des alten DOS erlaubt, weil es einen Bug an dieser Stelle aufweist.

Mit dem Bootmanager ist es mglich die beiden Betriebssysteme unabhngig von
einander zu booten. Da jedoch DOS und Windows 95 nur auf einer primren
Partition auf der ersten Platte installiert werden knnen, werden die Daten
der DOS Partition in Windows und umgekehrt nicht sichtbar sein. Um diesen
Effekt einzuschrnken lohnt es sich jeweils nur kleine primre Partitionen
einzurichten und darauf nur zum hochfahren notwendige Dateien zu speichern.
Alle Dokumente und Anwendungsprogramme knnen dann auf logische Laufwerke,
die ja von beiden Systemen aus sichtbar sind, untergebracht werden.
Eine mgliche Vorgehensweise bei der Installation von DOS und Windows 95,
die bei einer Neuinstallation und Neupartitionierung der Festplatte sehr
empfehlenswert ist, finden Sie im Anhang B.


4.2 Zustzliche Informationen zu Windows 95
-------------------------------------------

Windows 95 berschreibt bei der Installation den MBR, so da evtl. der
Bootmanager deaktiviert wird. Sie knnen den Bootmanager entweder durch den
Aufruf von XFDisk /MBR oder explizit ber den Menpunkt "Bootmanager
aktualisieren" wieder aktivieren, letztere Methode wird empfohlen. Lesen Sie
auch das vorangegangene Kapitel und fr eine mgliche Vorgehensweise Anhang B.


4.3 Windows NT
--------------

Windows NT bentigt in jedem Fall eine primre Partition auf der ersten
Festplatte, auf der es seine Bootdateien unterbringen kann (NTDETECT.COM und
NTLDR, sowie evtl. BOOT.INI und BOOTSECT.DOS). Windows NT kann daher auch
nicht direkt von einem logischen Laufwerk oder von einer zweiten Festplatte
vom Bootmanager gestartet werden. Der Umweg ber den Boot manager von
Windows NT ist hier obligat.
Wenn mit Hilfe von XFDisk die Partitionstabelle gendert wird, kann es beim
Aufruf des Festplattenmanagers von Windows NT zu folgenden Meldungen kommen:
"Der Festplattenmanager wurde zum ersten mal gestartet...", "Die Partition x
wurde nicht markiert..."
Wenn Sie beide Meldungen mit "Ja" besttigen, sichert der Festplattenmanager
die von ihm bentigten Informationen erneut auf der Festplatte.

Der von Windows NT verwendete Partitionstyp fr das NTFS Dateisystem ist
"07". Windows NT kann auch auf herkmmlichen FAT Partitionen installiert
werden. Beachten Sie bitte, da auf NTFS Laufwerke normalerweise nur von
Windows NT aus zugegriffen werden kann. Spezielle Treiber ermglichen einen
Lesezugriff auch von DOS aus (NTFSDOS).
Alle Angaben zu Partitionstypen sind in Hexadezimalschreibweise. Im Anhang A
finden Sie die wichtigsten Partitionstypen aufgelistet.


4.4 OS/2
--------

Leider ist OS/2 bei der Installation auf einem logischen Laufwerk auf den
eigenen Boot manager angewiesen. Sie mssen daher in jedem Fall den bei OS/2
mitgelieferten Boot manager installieren, wenn sie OS/2 auf einem logischen
Laufwerk installieren wollen. Nach dem die Installation abgeschlossen ist,
knnen Sie die Boot manager Partition jedoch wieder lschen und OS/2 ber den
XFDisk Bootmanager starten. Die Partitionierung erfordert allerdings durch
diesen Trick eine gut durchdachte Planung, damit hinterher keine unntigen
Lcher (freie Bereiche) entstehen.

Der von OS/2 verwendete Partitionstyp fr das HPFS Dateisystem ist "07". OS/2
kann auch auf herkmmlichen FAT Partitionen installiert werden. Beachten Sie
bitte, da auf HPFS Laufwerke normalerweise nur von OS/2 aus zugegriffen
werden kann. Spezielle Treiber ermglichen den Lesezugriff unter DOS
(HPFSDOS, AMOS) und den Vollzugriff unter Windows NT (PINNBALL.SYS).
Alle Angaben zu Partitionstypen sind in Hexadezimalschreibweise. Im Anhang A
finden Sie die wichtigsten Partitionstypen aufgelistet.


4.5 Linux
---------

Linux kann mit dem Bootmanager problemlos gebootet werden, auch wenn es auf
einem logischen Laufwerk installiert wird. Die Partitionierung kann mit dem
XFDisk unter DOS erfolgen oder mit dem Linux eigenen FDISK. Im ersten Fall
mssen Sie lediglich nachtrglich die Partitionstypen fr Linux ndern.
Der Linux-eigene Lader LILO mu genauso konfiguriert werden, wie fr den OS/2
Boot manager, er darf nicht den MBR verndern (/dev/hda bzw. /dev/hdb usw.),
sondern nur den Bootcode im root-Verzeichnis (z.B. /hda5). Ein Beispiel fr
eine lilo.conf finden Sie im Anhang C. Lesen Sie hierzu auch unbedingt das
Handbuch bzw. die Readme Dateien Ihrer Linux-Distribution.

Der von Linux verwendete Partitionstyp fr das ext2fs Dateisystem ist "83".
Linux kann zwar auch auf herkmmlichen FAT Partitionen installiert werden
(mit Hilfe des UMSDOS Dateisystems, lesen Sie hierzu die Handbcher Ihrer
Distribution), dies ist jedoch im Allgemeinen nicht empfehlenswert.
Des weiteren gestatten Linux die Verwendung eine Swappartition, der
entsprechende Partitionstyp ist "82". Normalerweise ist es sinnvoll, Linux
auf ein oder mehrere logische Laufwerke zu verteilen und ein weiteres
logisches Laufwerk fr die Swappartition anzulegen.
Alle Angaben zu Partitionstypen sind in Hexadezimalschreibweise. Im Anhang A
finden Sie die wichtigsten Partitionstypen aufgelistet.


Anhang
======

A. Partitionstypen und Dateisysteme
-----------------------------------

Alle Kennzahlen der Partitionstypen sind in Hexadezimalschreibweise.

   Typ   Dateisystem
   01    FAT12
   04    FAT16 < 32MB
   06    FAT16 > 32MB
   07    HPFS (OS/2) oder NTFS (Windows NT)
   0A    OS/2 Bootmanager
   0B    FAT32
   0C    FAT32 mit BIOS-Extensions
   0E    FAT16 mit BIOS-Extensions
   0F    erweiterte Partition mit BIOS-Extensions
   82    Linux Swap
   83    Linux Native (ext2fs)

Dies ist nur eine kleine Auswahl der mglichen Partitionstypen und stellt die
am hufigsten vorkommenden Typen dar. Wenn das von Ihnen verwendete System
andere Partitionstypen verwendet, lesen Sie bitte im Handbuch des Systems nach
oder Kontaktieren Sie den Hersteller.


B. Beispiel fr eine DOS/Windows 95 Installation
------------------------------------------------

Falls Sie vorhaben ihre Festplatte neu einzurichten, oder gerade ihren neuen
Computer einrichten und DOS und Windows 95 separat booten mchten, ist
folgende Vorgehensweise zu empfehlen:

1. Erstellen Sie eine DOS Systemdiskette (ohne Autoexec.bat und Config.sys)
   und kopieren Sie alle Dateien aus dem XFDisk Verzeichnis auf diese
   Diskette.
2. Booten Sie mit der gerade erstellten Diskette und erstellen Sie ein
   primre Partition (fr die Windows 95 Bootdateien). Falls Sie von DOS aus
   nur selten oder gar nicht auf die Windows 95 Systemdateien zugreifen
   mchten, so lohnt es sich eine groe primre Partition zu erstellen um
   Windows 95 komplett auf eine einzelne Partition zu speichern. So ist es
   z.B. mglich bei der OSR-2 Version das FAT32 Dateisystem einzusetzen,
   ansonsten planen Sie den Platz fr weitere Partitionen ein und erstellen
   Sie ein zustzliches logisches Laufwerk fr die Windows 95 Systemdateien.
3. Booten Sie mit der mitgelieferten Windows 95 Bootdiskette und installieren
   Sie Windows 95. Wenn Windows 95 Sie fragt, ob es auch den freien Bereich
   zuordnen soll, antworten Sie mit "Nein".
4. Booten Sie noch mal mit der XFDisk Diskette und erstellen Sie eine weitere
   primre Partition und alle fr Sie ntigen logischen Laufwerke. Machen Sie
   die gerade erstellte primre Partition "sichtbar" und "aktivieren" Sie sie
   gegebenenfalls (lesen Sie hierzu Kapitel 3.2.3).
5. Booten Sie jetzt mit der DOS Installationsdiskette und installieren Sie
   DOS wie gewhnlich. Alle gerade erstellen logischen Laufwerke sollten Sie
   jetzt von DOS formatieren lassen (DOS fragt automatisch bei Setup danach).
6. Booten Sie zum dritten (und letzten) mal von der XFDisk Bootdiskette und
   installieren Sie den Bootmanager, nehmen Sie die gerade erstellten DOS und
   Windows 95 Partitionen in das Bootmen auf und bestimmen Sie den Standard-
   Eintrag im Bootmanager Men. Setzen Sie das gewnschte Zeitlimit.

Achtung: Hier sei noch einmal explizit darauf hingewiesen, da DOS und damit
         auch Windows 95 eine primre Partition auf der ersten Festplatte
         bentigen, um dort ihre Systemdateien unterzubringen.


C. Beispiel fr eine lilo.conf
------------------------------

Die Konfiguration fr den Linux Bootloader LiLo knnte fr das Zusammenspiel
mit dem Bootmanager zum Besipiel wie folgt aussehen:

   #LILO Konfigurations-Datei
   #Start LILO global Section
   append="onlycd=none"
   boot=/dev/hda11   #hier sollte die root Partition eingetragen
                     #werden, auf jeden Fall kein /dev/hda, hdb, o..	
   #compact          #faster, but won't work on all systems.
   read-only
   prompt
   timeout=00
   vga = normal	# force sane state
   #End LILO global section
   #Linux bootable partition config begins
   image = /vmlinuz
   root = /dev/hda11
   label = Linux
   #Linux bootable partition config ends

Sonst sollte sonst nichts in der lilo.conf stehen, da lilo nur zum Booten von
Linux verwendet wird


D. Falls Sie Fehler finden...
-----------------------------

Falls Ihnen Fehler oder Ungereimtheiten unterkommen, wre ich sehr dankbar,
wenn Sie mich ber die Art der Fehler sowie ber die Schritte, wie es zu den
Fehlern kam genau informieren wrden, da ich das Programm gerne
weiterentwickeln mchte.

Zu Informationen ber bisher bekannte Fehler lesen Sie bitte auch die Datei
HISTORY.TXT, die dem Originalarchiv ebenfalls beiliegt.

Meine Adresse finden Sie im Anhang H.
Vergessen Sie bitte nicht, Ihre eMail Adresse anzugeben oder einen
adressierten und ausreichend frankierten Rckumschlag beizufgen, wenn Sie
eine Antwort wnschen.


E. Dateien im Originalarchiv
----------------------------

Folgende Dateien mssen sich im Originalarchiv befinden. Sollte eine der
Dateien fehlen, dann bitte ich Sie, mir dies mitzuteilen und mir die Quelle
zu nennen, von der Sie das Archiv erhalten haben. Auer den hier genannten
Dateien knnen sich auch noch zustzliche Dateien in dem Archiv enthalten
sein (z.B. WICHTIG.TXT).

   Datei          Beschreibung/Funktion
   FILE_ID.DIZ    Beschreibung des Archives (fr Mailboxen)
   HISTORY.TXT    Versionshistorie
   GPL.TXT        GNU General Public License; Lizenzvereinbarung
   XFDISK.EXE     Programmdatei
   XFDISK.XFH     Hilfedatei
   XFD_USER.TXT   User Dokumentation
   XFD_USER.RTF   User Dokumentation im RTF Format (Windows)

Neben dem Programm steht auch der Quellcode ffentlich zur Verfgung und
unterliegt den Lizenzbestimmungen der GNU General Public License.


F. Versionsschema
-----------------

Das Versionsschema ist: XFDisk <P> Version <X>.<Y>.<Z> <A> <L>.
<P> ist die Programmversion, <X> ist die Haupt-, <Y> die Unterversionsnummer
und <Z> der Patchlevel. <A> ist einer der Bezeichner "Alpha", "Beta", "Gamma"
oder "Release". <L> ist die Sprachversion.
Der Name des Archives ist: XFD<P><X><Y><L>.ZIP.
Eine Unterversionsnummer ungleich "0" impliziert eine "Alpha", "Beta" oder
"Gamma" Version, die Unterversionsnummer "0" steht fr eine "Release".
Der Name eines Patches ist: XFD<P><X><Y>P<Z>.Z<L>
Der Name des Quellcode Archives ist: XFD_<N>.ZIP, wobei <N> fr die Build
Version steht.

Beispiele:
"XFD106DE.ZIP" ist das Archiv fr XFDisk I Version 0.6.0 Beta DE
"XFD107P1.ZEN" ist das Archiv fr den Patch zu XFDisk I Version 0.7.0 Beta EN
"XFD_274.ZIP" ist das Archiv mit dem Quellcode zu XFDisk Build 274


G. Bezugsquellen
----------------

XFDisk ist derzeit bei folgenden Boxen zu haben:

   Boxname                 Rufnummer        Flags     Fidonet-Adresse
   Anti-Virus-News BBS     +49-441-9736289  V34 X75   2:2426/2240
   Programmer's-Box FFB    +49-8141-512151  V34 X75   2:2480/118
                           +49-8141-512153  X75       2:2480/119
   Starlight BBS           +49-7134-22515   V34 X75   2:2474/275

   FriByte                 +41-26-4935216   V34 X75

Im Internet steht XFDisk auch zum Download bereit.
Die Adresse meiner Homepage ist http://home.pages.de/~f.painke/.

Es gibt auch eine ffentliche Mailingliste zu XFDisk, die PSD Mailingliste.
Diese kann auf http://www.coollist.com/ abboniert werden, der Listenname ist
psd-public. Diese Liste dient in erster Linie den Programmierern und
Betatestern als Diskussionsforum zu neuen Features und Bugreports sowie zur
Koordination des Projektes.
Wenn Sie lediglich erfahren wollen, wann eine neue Version von XFDisk
erscheint, knnen Sie einen Filter einrichten. Announces zu XFDisk werden im
Subject eindeutig mit [ANN] XFDisk <P> Version <X>.<Y>.<Z> <A> <L>
gekennzeichnet. Wenn Sie Fragen zu XFDisk haben, informieren Sie Sich bitte
zunchst auf meiner Homepage.


H. Meine Adresse
----------------

Wenn Sie Fehler finden, Vorschlge oder Fragen zu XFDisk haben, dann wenden
Sie sich bitte an mich. Sie knnen mich ber folgende Adressen erreichen:

   per eMail:     f.painke@gmx.de
   per Fidonet:   Florian Painke, 2:2480/118.3
   per Post:      Florian Painke, Forstweg 11, 82131 Gauting
   per Telefax:   +49-89-89306162

Wenn Sie ein Antwort wnschen, geben Sie bitte in jedem Fall Ihre eMail
Adresse an oder fgen Sie einen adressierten und ausreichend frankierten
Rckumschlag bei. Bitte keine Anrufe! Danke.


I. Freewarehinweis
------------------

XFDisk wird als FreeWare vom Programmierer weitergegeben. Das heit, sie
drfen das Programm beliebig oft kopieren und auf beliebig vielen Computern
zur gleichen Zeit verwenden. Es fallen keine Lizenzgebhren irgendwelcher Art
an. Sie drfen des weiteren das Programm an beliebig viele Personen Ihrer
Wahl weitergeben, solange Sie alle Dateien zusammen weitergeben, die sich im
Originalarchiv befinden (siehe auch Anhang E) und solange die Weitergabe auf
das Programm bezogen entgeldfrei erfolgt. Die Weitergabe ist sowohl auf
beliebigen Datentrgermaterialien, als auch in elektronischer Form ber
Computernetzwerke oder hnliche Einrichtungen nicht nur ausdrcklich erlaubt,
sondern sogar erwnscht.

Sollten Sie zur Weitergabe z.B. auf ShareWare CD-ROMs oder hnlichem eine
"Pauschalvertriebsgenehmigung" bentigen, dann bitte ich Sie, deswegen mit
mir Kontakt aufzunehmen. Der Absatz ber die Einschrnkung auf entgeldfreie
Weitergabe bezieht sich nur auf das Programm selber und nicht auf den
Datentrger, auf dem sich das Programm befindet - ich verlange ja nicht, da
jemand seine ShareWare CD-ROMs verschenken soll...

Lesen Sie hierzu auch die Datei GPL.TXT.


J. Garantiehinweis
------------------

Die Verwendung von XFDisk erfolgt auf eigene Gefahr!
Es wird seitens des Programmierers weder fr Datenverluste, Beschdigungen
von Hard- und/oder Software oder sonstigem, noch fr evtl. daraus entstehende
Folgeschden oder Ausflle in irgendeiner Form gehaftet oder Verantwortung
bernommen.

!!! SICHERN SIE UNBEDINGT IHRE DATEN, BEVOR SIE DIESES PROGRAMM VERWENDEN !!!

XFDisk wird unter Ausschlu jeglicher Garantie und Ansprche an den
Programmierer weitergegeben und darf nur unter Anerkennung dieses
Ausschlusses und der im vorangegangenen Kapitel beschriebenen Bedingungen
verwendet und weitergegeben werden.

Lesen Sie hierzu auch die Datei GPL.TXT.


K. Eingetragene Warenzeichen
----------------------------

Die meisten der hier verwendeten Namen und Bezeichnungen im Zusammenhang mit
Betriebssystemen, Dateisystemen, etc. sind eingetragene Warenzeichen der
jeweiligen Inhaber.


L. Danksagungen
---------------

Besonderer Dank gebhrt

   Peter Fischer-Haaser   Fr neue Ideen zu Programm und Vertrieb
                          Fr die aktive Mitgestaltung des Programmes
                          Fr die Pflege der Windows Helpfiles
   Bernd Troszynski       Fr die aktive Mitgestaltung des Programmes
   Anton Tokar            Fr Teile der User Dokumentation

Dank geht an all meine Betatester

   Frank Hennig
   Peter Fischer-Haaser
   Rudi Grzybeck
   Mark Junker
   Christian Klak
   Sven Leutloff
   Anton Tokar
   Bernd Troszynski
   Sebastian Schuberth
   Daniel Vlker
   Maik Wieland
   und alle anderen...

Danken mchte ich auch

   Ralph Brown         Fr die Interrupt List
   Peter Monadjemi     Fr eine solide Einfhrung in Assembler
   Thomas Mnkemeier   Fr die sehr informative FAQ zum Thema Shareware
   Michael Tischer     Fr seine sehr hilfreichen Hardwarestudien


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